Intervallfasten ist im Alltag angekommen. Viele lassen das Frühstück weg oder essen nur in einem bestimmten Zeitfenster. Eine Fastenkur ist etwas anderes: mehrere Tage mit sehr wenig oder keiner festen Nahrung, meist in einem Haus mit Begleitung. Hier erfährst du, was die beiden unterscheidet und wie sie sich ergänzen können.
- Intervallfasten ist eine Essgewohnheit für den Alltag, eine Fastenkur eine Auszeit von einigen Tagen.
- Beides kann sinnvoll sein, die Erwartungen sollten realistisch bleiben.
- Viele nutzen eine Fastenwoche als Start und Intervallfasten, um danach dranzubleiben.
Was Intervallfasten ist
Beim Intervallfasten wechselst du zwischen Zeiten, in denen du isst, und Zeiten, in denen du nichts isst. Am bekanntesten ist 16:8: 16 Stunden Pause, 8 Stunden zum Essen. Bei 5:2 isst du an fünf Tagen normal und an zwei Tagen sehr wenig.
Studien zeigen bisher vor allem, dass Intervallfasten beim Abnehmen ähnlich gut funktionieren kann wie andere Formen, weniger zu essen. Vielen fällt es einfach leichter, weil sie keine Kalorien zählen müssen.
Was eine Fastenkur ist
Bei einer Fastenkur verzichtest du mehrere Tage lang ganz oder fast ganz auf feste Nahrung, zum Beispiel beim Heilfasten nach Buchinger mit Brühe, Säften und Tee. Bei sanfteren Formen wie Basenfasten oder Mayr gibt es leichte Mahlzeiten. Dazu kommen Ruhe, Bewegung und oft ärztliche Begleitung.
Eine Fastenkur ist weniger eine Diät als eine bewusste Pause vom Alltag und von alten Gewohnheiten.
Intervallfasten ist ein Rhythmus, eine Fastenkur ist ein Neuanfang auf Zeit.
Der Vergleich
Die beiden Formen haben unterschiedliche Stärken.
- Dauer: Intervallfasten dauerhaft im Alltag, Fastenkur meist fünf bis zehn Tage
- Ort: Intervallfasten zu Hause, Fastenkur am besten in einem Haus mit Begleitung
- Aufwand: Intervallfasten kostet nichts, eine Fastenwoche im Hotel einige tausend Euro
- Gefühl: Intervallfasten als Routine, Fastenkur als intensive Erfahrung
Wie beides zusammenpasst
Viele Gäste erzählen, dass ihnen eine Fastenwoche geholfen hat, ihr Verhältnis zum Essen neu zu sortieren. Intervallfasten kann danach ein einfacher Weg sein, im Alltag etwas davon mitzunehmen. Wichtig: Bei Vorerkrankungen, Medikamenten, in der Schwangerschaft oder bei Essstörungen sprich vorher mit deinem Arzt.
Häufige Fragen
Ist Intervallfasten gesünder als eine Fastenkur?
Das lässt sich so nicht sagen. Es sind zwei verschiedene Dinge mit unterschiedlichen Zielen. Was für dich passt, hängt von deiner Situation ab.
Kann ich während einer Fastenkur Intervallfasten machen?
Bei einer Fastenkur fastest du ohnehin den ganzen Tag. Intervallfasten passt eher danach, um im Alltag dranzubleiben.
Brauche ich für eine Fastenkur ein Hotel?
Nicht zwingend, aber gerade beim ersten Mal ist eine Begleitung sinnvoll. Im Hotel hast du Ruhe, Programm und jemanden, der nach dir schaut.
Luxly bietet keine medizinische Beratung. Ob ein Programm für dich passt, klärst du mit dem Ärzteteam des Hauses oder deiner Ärztin bzw. deinem Arzt.

