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FASTEN & DARM

Mayr-Kur oder Heilfasten? Der ehrliche Vergleich

3 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 23. Oktober 2026

Im Bild: Park Igls

Beide gehören zu den bekanntesten Kuren im deutschsprachigen Raum, und beide werden oft verwechselt. Beim Heilfasten verzichtest du fast ganz auf feste Nahrung, bei der Mayr-Kur isst du, aber sehr leicht und sehr langsam. Hier erfährst du, worin sie sich unterscheiden, wie sich die Tage anfühlen und welche Kur zu dir passt.

Auf einen Blick
  • Heilfasten nach Buchinger: Brühe, Säfte und Tee, keine feste Nahrung.
  • Mayr-Kur: kleine, leichte Mahlzeiten, langsames Kauen, der Darm im Mittelpunkt.
  • Für den Einstieg ist die Mayr-Kur meist leichter, Heilfasten ist der konsequentere Bruch.

Der Unterschied in einem Satz

Beim Heilfasten nach Otto Buchinger nimmst du für einige Tage nur Gemüsebrühe, Säfte, Tee und etwas Honig zu dir. Bei der Mayr-Kur nach Franz Xaver Mayr isst du kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten und lernst, sehr langsam und bewusst zu essen.

Beide wollen dem Körper eine Pause gönnen. Der Weg dahin ist aber ein anderer: Fasten setzt auf Verzicht, Mayr auf Entlastung und neue Essgewohnheiten.

Wie sich die Tage anfühlen

Beim Heilfasten sind die ersten zwei, drei Tage oft die schwersten, mit Hunger, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Danach berichten viele von einer überraschenden Leichtigkeit. Am Ende steht das Fastenbrechen, traditionell mit einem Apfel, und einige Aufbautage.

Bei der Mayr-Kur hast du weniger Hunger, weil du isst. Dafür ist das Essen selbst die Übung: kleine Bissen, gründlich kauen, aufhören, wenn du satt bist. Dazu kommen Bauchbehandlungen durch den Arzt, Bittersalz am Morgen und viel Ruhe.

Die beste Kur ist nicht die strengste, sondern die, die zu dir passt.

Was zu wem passt

Diese Faustregeln helfen bei der Entscheidung:

  • Du willst einen klaren, konsequenten Bruch: Heilfasten
  • Du willst deine Essgewohnheiten dauerhaft ändern: Mayr-Kur
  • Du hast Angst vor Hunger: Mayr-Kur oder Basenfasten
  • Du hast wenig Zeit: Mayr-Kur, Heilfasten braucht mit Aufbautagen meist länger
  • Du fastest zum ersten Mal: lieber mit der sanfteren Form beginnen

Wie lange und wie oft

Für beide Kuren empfehlen die Häuser meist mindestens eine Woche, oft zehn bis vierzehn Tage. Beim Heilfasten kommen Entlastungs- und Aufbautage dazu. Viele Gäste machen eine der beiden Kuren einmal im Jahr, als feste Auszeit.

Für wen beides nicht passt

Weder Heilfasten noch eine Mayr-Kur sind geeignet in der Schwangerschaft, bei Essstörungen, Untergewicht und einigen chronischen Erkrankungen. Wer Medikamente nimmt, sollte vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. Ein gutes Haus klärt das in einem Vorgespräch mit dir.

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Häufige Fragen

Nimmt man beim Heilfasten mehr ab als bei der Mayr-Kur?

Meist ja, weil du weniger zu dir nimmst. Ein Teil davon ist aber Wasser. Das eigentliche Ziel beider Kuren ist nicht das Abnehmen, sondern eine Pause für den Körper und neue Gewohnheiten.

Kann ich beides kombinieren?

Ja, viele Mayr-Häuser bieten verschiedene Stufen an, von reinem Fasten bis zu leichter Kost. Der Arzt legt mit dir fest, womit du beginnst.

Was ist mit Basenfasten?

Basenfasten ist die sanfteste Form: Du isst richtige Mahlzeiten, aber nur Gemüse, Obst und Kräuter. Mehr dazu im Ratgeber zum Basenfasten.

Luxly bietet keine medizinische Beratung. Ob ein Programm für dich passt, klärst du mit dem Ärzteteam des Hauses oder deiner Ärztin bzw. deinem Arzt.

Noch unsicher, welches Haus zu dir passt?

Erzähl dem Luxly Concierge, was du suchst. Er antwortet ehrlich, auch wenn das heißt: kein Haus passt.

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